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Informationen für Einlieferer

Einlieferung:

Vor einer Einlieferung von Teppichen und Textilien zu unseren Versteigerungen bitten wir um die Zusendung von Fotografien der Objekte, entweder per Brief oder per email. Außerdem benötigen wir Angaben zu den Abmessungen, zur Provenienz und zum Erhaltungszustand der Objekte. Eventuell vorhandene Gutachten können zu unserer Information eingesendet werden, haben aber für unsere Bewertung der Auktionslose meistens keine Relevanz. Wir prüfen zunächst, ob die angebotenen Objekte in den Rahmen unserer Auktionen mit alten und antiken Sammlerstücken hineinpassen und treffen eine Vorauswahl.

Der zweite Schritt ist die Bewertung der Objekte, bei der verbindliche Limit- und Schätzpreise von uns in Absprache mit dem Einlieferer festgelegt werden. Dazu ist die persönliche Inaugenscheinnahme der Objekte durch unsere Experten nötig. Unsere Preisvorschläge orientieren sich an den aktuellen Ergebnissen für vergleichbare Objekte auf internationalen Auktionen. Die Bewertung wird grundsätzlich in unseren Büroräumen vorgenommen. Die Bewertung und Begutachtung von Objekten im Wiesbadener Büro ist kostenfrei, sofern die Objekte für eine Auktion eingeliefert werden.

Bewertung größerer Sammlungen:

Für die Bewertung von größeren Sammlungen im In- und Ausland, bei denen auf Wunsch des Eigentümers ein Hausbesuch vereinbart wurde, berechnen wir pro Arbeitstag eine Bewertungspauschale in Höhe von 1.500 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer), außerdem unsere Fahrt- und Reisekosten. Die Bewertungspauschale und die Reisekosten entfallen, wenn die bewerteten Objekte innerhalb der folgenden sechs Monate zur Auktion eingeliefert werden.

Limite und Schätzpreise:

Die Limite und Schätzpreise werden von unseren Experten nach bestem Wissen und Gewissen in Abstimmung mit dem Einlieferer festgelegt. Die zwischen dem Einlieferer und Rippon Boswell & Co. vereinbarten Limite werden gegenüber Dritten vertraulich behandelt. Im Katalog werden nur die Schätzpreise publiziert.

Kosten:

Die Provision für Einlieferer beträgt 20 % vom Zuschlagspreis für jedes erfolgreich versteigerte Objekt. Dazu kommen Versicherungskosten in Höhe von 0,4 %. Für jedes unverkaufte Los wird eine Bearbeitungspauschale von 75 Euro berechnet. Für eine ganzseitige Farbabbildung im Katalog berechnen wir 230 Euro, für eine seitenteilige Abbildung 150 Euro. Die obligatorische Abbildung im parallel zum gedruckten Auktionskatalog veröffentlichten online-Katalog kostet 40 Euro. Wird ein Objekt im gedruckten Katalog abgebildet, fallen für die Abbildung im online Katalog keine zusätzlichen Kosten an. Auf Provision und Kosten ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 % zu zahlen. Die Katalogkosten und die Versicherungspauschale sind auch im Falle eines Nicht-Verkaufs vom Einlieferer zu zahlen.

Versicherung:

Die eingelieferten Stücke sind ab Übernahme durch Rippon Boswell gegen die üblichen Risiken zum vereinbarten Schätzpreis versichert. Für die Versicherungskosten wird eine Pauschale von 0,4% des Schätzpreises berechnet. Die Versicherung erlischt mit Vertragsende.

Transportkosten:

Die Kosten für den Transport nach Wiesbaden oder den eventuellen Rücktransport trägt der Einlieferer. Die Transporte erfolgen entweder per Postpaket, per Spedition oder mit einem Kurierdienst. Einlieferer aus Ländern außerhalb der EU-Zone haben die anfallenden Einfuhr- und Zollgebühren für die Einfuhr in die Bundesrepublik Deutschland zu tragen.

Nachverkauf:

Nach dem Auktionstermin ist ein Nachverkauf derjenigen Objekte, auf die in der Auktion keine ausreichenden Gebote abgegeben wurden, vorgesehen. Dieser Nachverkauf endet acht Wochen nach dem Auktionstermin. Hierfür sind die vertraglich vereinbarten Limite bindend, sofern sie vom Einlieferer nicht nach der Auktion reduziert wurden. Die Objekte lagern während der Nachverkaufszeit weiterhin bei Rippon Boswell und sind versichert. Die Versicherungspflicht erlischt mit Ablauf der Nachverkaufsfrist.

Abrechnung:

Abrechnung und Auszahlung erfolgen in der Regel sechs Wochen nach dem Auktionstermin. Ist ein Käufer über diesen Termin hinaus in Zahlungsverzug, so erfolgt die Zahlung an den Einlieferer unmittelbar nach Eingang der Außenstände bei uns. Die Auszahlung erfolgt üblicherweise per Banküberweisung. Bei Barauszahlungen sind wir ab einem Betrag über 15.000 Euro nach den Bestimmungen des Geldwäschegesetzes verpflichtet, die Identität des Zahlungsempfängers festzustellen und eine Kopie seines Ausweises anzufertigen.

Status des Auktionshauses:

Rippon Boswell & Co. GmbH versteigert im fremden Namen und für fremde Rechnung. Wir versteigern grundsätzlich keine Eigenware. Wir vermitteln durch einen Auktionszuschlag einen Kaufvertrag zwischen dem Einlieferer und dem Käufer. Die Differenzbesteuerung findet keine Anwendung.