Die Sammlung Kossow

Seit 1963 hat die Familie Kossow eine der umfangreichsten, und die vielleicht bedeutendste Sammlung südwestpersischer Nomadenteppiche in Privatbesitz, zusammengetragen. Diese Konzeptsammlung wird hier erstmals publiziert. Sie umfaßt das gesamte Spektrum der Web- und Knüpfarbeiten der in der Provinz Fars lebenden Stämme: von nomadischen Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens wie Pack- und Schmuckbändern, Transport- und Aufbewahrungstaschen unterschiedlicher Formate, Kelims und anderen Flachgeweben, bis zu seltenen und kostbaren Knüpfteppichen, die als Repräsentations- und Statussymbole der Stolz ihrer ursprünglichen Besitzer waren. Die Sammlung enthält auch eine größere Anzahl von Pferde- und Satteldecken.

Seine Faszination für die Textilkunst des Orients entdeckte Prof. Dr. Klaus Dieter Kossow erstmals, als er in Hamburg Medizin und Psychologie studierte. Hier stand er bald in engem Kontakt mit persischen Kommilitonen, die zur Finanzierung ihres Studiums gewebte Stoffe, Kelims, Hausratsgegenstände der Nomaden und Teppiche mit nach Deutschland brachten. Damals erwarb Klaus Dieter Kossow seine ersten Objekte. Nach dem Studium ließ er sich als Arzt und Psychotherapeut nieder, wurde Vorsitzender einer Ärztevereinigung, war Berater großer Firmen und auch des Gesundheitsministeriums der Bundesrepublik, organisierte wissenschaftliche Seminare und übte eine Lehrtätigkeit als Universitätsprofessor aus. Er reiste viel in Europa und den Vereinigten Staaten, besuchte die Länder des Orients, lernte persönlich das Leben der Gaschgai-Nomaden kennen. Überall baute er Kontakte zu führenden Sammlern und Händlern auf, von denen er bedeutende Exemplare kaufte. Die mittlerweile zur Verfügung stehenden Mittel erlaubten ihm den Erwerb auch der exklusivsten Objekte seines Sammelgebietes. Die Familie, durch eine lange Webertradition geprägt, nahm fachkundig an seiner Sammelleidenschaft teil, die Kaufentscheidungen wurden im Familienkreis getroffen. Ein enger Bezug zu Textilien ist in der aus Ostwestfalen stammenden Familie Kossow schon deshalb gegeben, weil auf deren Gutshof Flachs angebaut und feine Leinenstoffe in Handarbeit gewebt wurden. In der Nachkriegszeit, bis etwa 1955, erlebte die deutsche Webtradition ihre letzte Blüte, weil die Textilindustrie in den Kriegswirren zusammengebrochen war. Professor Kossow erinnert sich, daß er als kleiner Junge selbst noch in den Herstellungsprozeß involviert war. Wahrscheinlich rühren sein tiefes Verständnis für orientalische Textilien und auch seine praktischen Kenntnisse für deren strukturelle Besonderheiten von da her. Die Sammlung Kossow hat also letztlich ihren Grund in der Familientradition des Webens auf einem deutschen Gutshof, wo Flachs angebaut und zu Leinen veredelt wurde, und in den Kindheitserinnerungen eines Sammlers, der diesem Milieu entstammt. Nun steht die Sammlung zum Verkauf, weil die nächste Generation in der Familie Kossow andere Interessen verfolgt.

Zum Stellenwert dieser Sammlung schrieb Cyrus Parham, einer der besten Kenner der Geschichte und Kunst persischer Nomaden, in seiner Publikation „Masterpieces of Fars Rugs“ (Teheran 1996, S. 10) den folgenden Kommentar (Übersetzung aus dem Persischen): „Die größte private Sammlung von Fars-Teppichen außerhalb Irans ist die von Professor Dr. Klaus Dieter Kossow, einem Psychotherapeuten aus Deutschland. Dr. Kossow besitzt in seiner herausragenden Sammlung von Teppichen und Textilien einige der bedeutendsten Juwelen der Teppichknüpfkunst aus Fars. Dr. Kossow‘s Sammlung ist auch deshalb erwähnenswert, weil sie eine große Bandbreite von Gebrauchsgegenständen der Nomaden aufweist, unter anderem die besten Baharlu-, Ainalu-, Luri-, Arabi-, Bolvardi- und Nafar-Arbeiten, die der Nachwelt überliefert werden.“

Gegenstände von künstlerischem Wert können für die Zukunft nur bewahrt werden, wenn man sich mit ihnen dezidiert beschäftigt, um ihren Wert zu erkennen, wenn man sie zu schätzen weiß und dementsprechend sorgfältig hütet. Dem trägt die nun anstehende Auktion Rechnung, und aus diesen Überlegungen heraus hat sich die Familie Kossow dazu entschlossen, ihre textilen Schätze öffentlich anzubieten.

Die Sammlung Kossow zeigt einen repräsentativen Querschnitt nomadischer Arbeiten aus Südwestpersien, mit zusätzlichen Beispielen aus angrenzenden Gebieten, die zur Abrundung erworben wurden. Sie ist eine der umfangreichsten ihrer Art. Jedoch würde auch eine zahlenmäßig weitaus größere Sammlung noch nicht sämtliche Beispiele erfassen. Die Durchsicht der publizierten Teppiche und Flachgewebe der Gaschgai, der Khamseh, der Luren und ihrer vielen Unterstämme offenbart ein verwirrend großes Spektrum an Teppich- und Flachgewebetypen, Mustern und Techniken. Nur die Arbeiten der Kurden zeigen eine vergleichbare Variationsbreite. Die einzelnen Arbeiten bestimmten Stammesgruppen zuzuschreiben, ist manchmal einfach, oft aber schwierig, unklar oder unmöglich. Die längst verstorbenen Erzeuger können naturgemäß nicht mehr befragt werden und haben uns keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen. Mündliche Überlieferungen durch die heutigen Stammesangehörigen oder iranische Händler haben sich als oft unzuverlässige Quelle erwiesen. Mit gegenseitigen Beeinflussungen und Mustertransfers muß bei diesen nomadischen Arbeiten immer gerechnet werden. Die wandernden Stammesgruppen lebten eine Zeitlang im Verband zusammen, gingen dann aber wieder getrennte Wege. Frauen, die in einen anderen Stamm einheirateten, brachten eigene Ideen mit und wurden ihrerseits durch die dort bestehende Tradition beeinflußt. Bei den Teppichen der Turkmenen, den heute am besten erforschten Nomadenarbeiten des Orients, hat die Strukturforschung neue Wege gewiesen und präzisere Zuschreibungen ermöglicht. Solche Untersuchungen liegen, trotz vieler wertvoller Einzelbeobachtungen der verschiedenen Autoren, die sich mit dem Thema befaßt haben, in systematischer Form für die Nomadenteppiche aus Fars noch nicht vor. Noch unzureichend erforscht sind auch zwei weitere, wichtige Faktoren, die Anhaltspunkte für Zuschreibungen liefern können: die jeweils verwendeten Farben und das Knüpf- und Webmaterial. Iranische Wollspezialisten, oft alte Männer mit lebenslanger Erfahrung, können mit für uns erstaunlicher Präzision Wollarten und Wollqualitäten unterscheiden; den Europäern fehlt dafür buchstäblich das Fingerspitzengefühl. Und anders als bei turkmenischen Teppichen und deren meistens stammestypischem Kolorit sind die farblichen Unterschiede bei den Fars-Arbeiten weniger deutlich. Sie offenbaren sich nur demjenigen, der viele Exemplare sehen und vergleichen konnte. Da die antiken Teppiche aus Fars jedoch immer seltener auf den Markt kommen oder an weit entfernten Orten aufbewahrt werden, bietet sich die Möglichkeit zu ihrer empirischen Erforschung kaum noch.

Die in der Provinz Fars lebenden Stämme gehörten unterschiedlichen Volksgruppen an. Die Gaschgai sind ein Turkvolk, das vor langer Zeit aus Zentralasien nach Persien eingewanderte. Ihre Hauptstämme sind die Amaleh, Bolvardi, Darreschuri, Gaschguli, Rahimlu, Schekarlu und Schischboluki, sowie diverse Unterstämme. Die Khamseh (das arabische Wort für „Fünf“) waren eine erst 1860 gegründete Konföderation aus fünf Stämmen: den Arabi, die schon im 7. Jahrhundert mit den arabischen Heeren nach Fars gekommen und dort geblieben sind, den türkischen Ainalu und Baharlu, und den ethnisch gemischten Stämmen der Nafar und Bassiri. Diese Konföderation entstand auf Betreiben der mächtigen Ghavam Familie in Schiraz, um den wachsenden Einfluß der kriegerischen Gaschgai-Stämme in dieser Region einzudämmen. Ali Muhammad Gavam-ul-Mulk, der damalige Chef der Gavam-Familie, machte sich selbst zum ersten Stammesoberhaupt (Il Khan) der Khamseh und ließ seine riesigen Karawanen durch Abteilungen berittener Khamseh-Krieger gegen die ständigen Raubüberfälle der Gaschgai schützen. Alle diese Stämme hatten ihre eigenen Sprachen und Dialekte. Die Luren von Fars sind ein indogermanisches Volk und sprechen einen persischen Dialekt. Ihre beiden Hauptstämme, die Boyer Ahmadi und die Mamasani, lebten im Nordwesten des Gaschgai-Gebietes. Noch weiter nördlich, in der Region Chahar Mahal, lebten andere Lurenstämme mit Bachtiaren zusammen. Die Afscharen in der südlich und südöstlich von Fars gelegenen Provinz Kirman hatten ihre eigenen Mustertraditionen, aber Verbindungen zu den Fars-Nomaden, so daß es vielfache gegenseitige Beeinflussungen gab.

Die meisten Stammesgruppen in Fars führten ein halbnomadisches Leben: im Herbst und Winter wohnten sie in festen Quartieren in der Ebene, im Frühling begaben sie sich auf die Wanderschaft und suchten höhere Gefilde auf, um dort während der Sommermonate Wasser und Weidegrund für ihre Schaf- und Ziegenherden zu finden und den unerträglichen Temperaturen im Flachland zu entgehen. Bei den bis zu 600 Kilometer langen Wanderzügen trugen Esel und Kamele die Lasten. Die bewaffneten Männer saßen auf Pferden, die mit aufwendig gearbeiteten Schabracken geschmückt wurden. Autarkie war für die Nomaden eine Notwendigkeit. Getreide und Gemüse bauten sie selbst an. Die Tiere lieferten alles weitere Lebensnotwendige (Milch, Butter, Fleisch, Wolle, Häute), mit ihnen lebten die Nomaden in enger Symbiose. Die vielen Tierdarstellungen in den Teppichen aus Fars beweisen eine tief verwurzelte Wertschätzung für diese ständigen Begleiter. Ein anderes großes Thema der Teppichbilder ist die Natur: die Darstellung von bunten Blumen, üppig blühenden Pflanzen, Sträuchern und Bäumen, oft im Zusammenhang eines Gartenmusters, zeugen von der Sehnsucht nach einem irdischen Paradies und sind Gegenbilder zur oft kargen und eintönigen Umwelt, in der diese Nomaden unter harten Bedingungen lebten. Alle Gegenstände, die von den Nomaden angefertigt wurden, waren mit traditionellen Ornamenten und Mustern versehen, denen eine symbolische Bedeutung innewohnte. Keines dieser Muster und Ornamente ist rein „dekorativ“, alle sind bedeutungsvoll, auch wenn wir die oft religiös-kosmologischen Botschaften aus einer fremden Welt meistens nicht verstehen, uns deren Ikonographie rätselhaft bleibt, wir die Symbole nicht deuten können. Ebenso unverständlich ist für die Menschen der westlichen Zivilisationen, die seit Menschengedenken in festen Behausungen leben, die nomadische Lebensweise selbst. Es werden damit gemeinhin Begriffe wie Heimatlosigkeit, zielloses Umherirren und Armut assoziiert. Diese auf Unkenntnis und Ignoranz beruhenden Vorurteile sind ungerechtfertigt und verhindern das Verständnis für eine alternative, uralte Lebensform mit eigenen Gesetzmäßigkeiten. Als Besitzer großer Herden waren die Nomaden nicht arm. Ihr Leben war dem Rhythmus der Natur angepaßt. Die Wanderzüge erfolgten auf festgelegten Routen, mit dem Ziel einer Standortverlagerung. Die freiheitsliebenden Nomaden sehnten sich nicht nach einem Leben in der Stadt, vielmehr geht aus ethnologischen Untersuchungen hervor, daß die Nomaden den Städtern, deren Lebensform ihnen als ein Gefängnisdasein erschien, mit einer gewissen Geringschätzung begegneten. Sie waren stolz auf ihre Unabhängigkeit und wußten genau, daß ihre Unterstützung in Kriegszeiten von den iranischen Herrschern dringend benötigt wurde, wenn sie Transporttiere für die Armee stellten oder als berittene Hilfstruppen, deren Mut und Brutalität bei den Feinden gefürchtet war, an Feldzügen teilnahmen. Wer Zugang zur materiellen Kultur der Fars-Nomaden sucht, sollte sich mit deren Geschichte und spezifischen Lebensart auseinandersetzen.

Primär haben die Nomadenstämme ihre Arbeiten für den Eigengebrauch hergestellt, aber auch zum Verkauf und als Tauschobjekt auf dem nächsten Bazar. Was die Nomaden nicht selbst erzeugten, mußten sie sich beschaffen: Salz, Zucker, Tee, Waffen, andere Metallgegenstände, Gold- und Silberschmuck. Während sie ihre textilen Gebrauchsgegenstände wie Taschen, Zelt-, Schmuck- und Packbänder, Eßtücher (Sofreh) und Feuerdecken (Ru-Khorrsi), Wolldecken, Kelims und Gabbehs vorwiegend selbst verwendeten, scheinen viele der Knüpfteppiche, aber auch Pferde- und Satteldecken, dazu gedient zu haben, das Einkommen der Familie aufzubessern. Gerade die besonders aufwendig hergestellten, kostbaren Stücke kamen zum Verkauf. Einen Anhaltspunkt dafür, ob Teppiche für den Eigengebrauch oder für den Markt vorgesehen waren, liefert manchmal, aber nicht immer, deren Struktur: Stücke mit weichem Griff und flexibler Struktur konnten problemlos zusammengelegt und leicht transportiert, also auf den Wanderungen mitgeführt werden, während Teppiche mit fester Knüpfstruktur für die Verwendung in Häusern besser geeignet waren. Übergroße Teppiche, manchmal im Kelley-Format geknüpft mit Abmessungen bis zu fünf oder sechs Metern, konnten weder im Zelt hergestellt noch dort benutzt werden. Sie entstanden in kleinen Werkstätten, die sich in den Siedlungen der Winterquartiere befanden. Solche Prachtexemplare wurden oft im Auftrag der Stammeshäuptlinge (Khans) hergestellt, oder sie waren Tributgaben, entweder an die Khans selbst, oder persische Provinzgouverneure, andere hohe Beamte und Militärs. Ebenfalls kam es vor, daß städtische Kaufleute den Nomadenstämmen Aufträge erteilten. Dies war ein lukratives Geschäft, denn Teppiche aus Fars, besonders die Arbeiten der für ihre Kunstfertigkeit berühmten Gaschguli-Knüpferinnen, standen im Iran in hohem Ansehen und wurden bereits im 19. Jahrhundert von der wohlhabenden Oberschicht gesammelt. Wie die Abbildungen in alten Teppichbüchern beweisen, waren Fars-Teppiche auch in Europa schon im 19. Jahrhundert begehrte Sammlerobjekte. Im 19. Jahrhundert und bis weit ins 20. Jahrhundert, übte Großbritannien im Iran eine Vorherrschaft aus. Es verwundert deshalb nicht, daß so viele südwestpersische Teppiche in englischen Besitz gelangten. Durch Handel und Auktionen verteilten sie sich danach über die ganze Welt. Mit der Entmachtung der Nomadenstämme, deren Bewegungsfreiheit in der Regierungszeit des ersten Herrschers der Pahlavi-Dynastie (Reza I.) drastisch eingeschränkt wurde, setzten Verarmung und kultureller Niedergang ein. Gelegentliche Rebellionen der Stämme gegen die Unterdrückung durch die nun viel effektivere Zentralregierung in Teheran änderten an dieser Entwicklung nichts. Durch die Umstände gezwungen, veräußerten die nomadischen Familien ihre textilen Schätze. Die heute in der Provinz Fars existierende, rein kommerzielle Produktion hat mit den antiken, kultur- und kunsthistorisch bedeutenden Exemplaren einer vergangenen Zeit, außer einigen oberflächlichen Ähnlichkeiten, nichts mehr zu tun.

An dieser Stelle kann auf die Geschichte und Eigenart der einzelnen Stämme nicht eingegangen werden. Diese ist in der Literatur nachzulesen. Wir fügen nachstehend eine kurze Liste einschlägiger Publikationen an, die weiterführendes Studium ermöglicht.


Weiterführende Literatur

  • AZADI, SIAWOSCH, Mystik der Gab-Beh. Hamburg 1987
  • BARTH, FREDRIK, Nomads Of South Persia. The Basseri Tribe of the Khamseh Confederacy. Oslo–Bergen-Tromö 1980
  • BIELER, HERBERT & TANAVOLI, PARVIZ, Tasheh. Das Webstück mit dem Siegel der Heiligkeit? Eine Dokumentation zur begleitenden Ausstellung. Maria Enzersdorf 1994
  • BLACK, DAVID & LOVELESS, CLIVE, Woven Gardens. Nomad and Village Rugs of the Fars Province of Southern Persia. London 1979
  • COLLINS, JOHN J., Shiraz. Newburyport 1987
  • COLLINS, JOHN J., Flowers of the Desert. Newburyport 1989
  • COLLINS, JOHN J., Persian Piled Weaving. A collection of non-urban piled bags. Newburyport 2007
  • DE FRANCHIS, AMADEO & WERTIME, JOHN, Lori and Bakhtiari Flatweaves. Tehran Rug Society. Tehran, March 1976
  • DEMANT MORTENSEN, INGE, Nomads Of Luristan. History, Material Culture, and Pastoralism in Western Iran. Copenhagen, London & New York 1993
  • GALERIE NEIRIZ (Hrsg.), Gabbehs. Stammesteppiche der Bergnomaden am Zagros. Berlin 1991
  • GALERIE NEIRIZ (Hrsg.), Kelims der Nomaden und Bauern Persiens. Berlin 1990
  • HELFGOTT, LEONARD M., Ties that Bind. A Social History Of The Iranian Carpet. Washington & London 1994
  • HOUSEGO, JENNY, Tribal Rugs. An introduction to the Weavings of the tribes of Iran. London 1978
  • LANDREAU, ANTHONY N., Yörük. The Nomadic Weaving Tradition of the Middle East. Pittsburgh 1978
  • MACDONALD, BRIAN W., Tribal Rugs. Treasures of the Black Tent. Woodbridge 1997
  • OPIE, JAMES, Tribal Rugs of Southern Persia. Portland 1981
  • OPIE, JAMES, Tribal Rugs. Nomadic and Village Weavings from the Near East and Central Asia. Portland 1992
  • PARHAM, CYRUS & AZADI, SIAVOSH, Tribal and Village Rugs from Fars. Tehran 1991. Vol. 1 (Persian Edition)
  • PARHAM, CYRUS & AZADI, SIAVOSH, Tribal and Village Rugs from Fars. Tehran 1992. Vol. 2 (Persian Edition)
  • PARHAM, CYRUS, Masterpieces of Fars Rugs. Tehran 1996
  • REINISCH, HELMUT UND LISBETH, Von Bagdad nach Stambul. Nomadenteppiche. Graz 1983
  • REINISCH, HELMUT, Gabbeh. The George D. Bornet Collection. Graz & London 1986
  • TANAVOLI, PARVIZ & AMANOLAHI, SEKANDAR, Gabbeh. The Georges D.Bornet Collection, Part 2., Zug und Wesel, o. Jahr
  • TANAVOLI, PARVIZ, Bread And Salt. Iranian Tribal Spreads and Salt Bags. Teheran 1991
  • TANAVOLI, PARVIZ, Shahsavan. Flachgewebe aus dem Iran. Herford 1985
  • WHITWORTH ART GALLERY (Hrsg.), The Qashgai of Iran. World of Islam Festival 1976. Manchester 1976
  • WILLBORG, PETER, Chahâr Mahal va Bakhtiâri, including the Feridân area. Village, workshop & nomadic rugs of Western Persia. Stockholm 2002

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